Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,


seit Mitte April werden die Kinder an der Verbundschule verpflichtend mit Selbsttests getestet, um frühzeitig mögliche Infektionen mit SARS-CoV-2 zu erkennen und deren Verbreitung zu begrenzen. Zu Beginn gab es viel Kritik an der Handhabung der Selbsttests vor allem für die jüngeren Kinder. Daher hat das Ministerium nun eine altersangemessene, kind- und schulformgerechte Lösung gefunden, die von der Universitätsklinik Köln entwickelt wurde. Der sogenannte „Lolli-Test“ startet an der Verbundschule am kommenden Montag. Der Handhabung des „Lolli-Tests“ ist einfach und kindgerecht. Die Kinder lutschen 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Der Test wird in jeder Lerngruppe zweimal pro Woche durchgeführt. Der „Lolli-Test“ ist ein PCR-Test und sichert ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem kann eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitig erkannt wird. Die Einführung der „Lolli-Tests“ ist eine sehr große logistische Herausforderung und kostenintensive Methode. Dieser neuen Herausforderung stellen wir uns als Verbundschule, denn die Gesundheit der Kinder liegt allen Beteiligten am Herzen und muss im Vordergrund stehen. Bei diesem Verfahren sind wir auf Ihre Mithilfe dringend angewiesen. Sollte sich in einer Lerngruppe ein positives „Poolergebnis“ ergeben, müssen Sie schnell eine Einzeltestung Ihres Kindes vornehmen. Das Material dafür bekommen Sie von uns in der kommenden Woche. Allerdings muss die Einzelprobe dann schnellstens in der Verbundschule abgegeben werden, damit eine Untersuchung im Labor erfolgen kann. Ich weiß, dass dies für einige von Ihnen eine große Herausforderung ist. Aber in diesem Fall gilt es schnell herauszufinden, welches Kind infiziert ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Elternbrief.

Dieser einfach und sehr schnell zu handhabende Test soll uns allen helfen, das Infektionsgeschehen besser einzudämmen und gleichzeitig Ihnen und Ihren Kindern größtmögliche Sicherheit für das Lernen in der Schule zu geben. Damit verbunden eröffnet sich auch der Weg für ein Mehr an Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit mit Blick auf den Schulbesuch.


Mit dieser Testmethode und dem Voranschreiten der Impfungen blicke ich doch optimistisch in die nächsten Wochen bis zu den Sommerferien und bin sicher, dass wir den Wechselunterricht durchgängig anbieten können.


Ein weitere Information möchte ich Ihnen an dieser Stelle mitteilen. Am Freitag, den 14. Mai und Freitag, den 4. Juni haben wir einen beweglichen Ferientag, Dienstag, der 25. Mai ist ein offizieller Ferientag (Pfingstferien). An diesen Tagen haben die Kinder schulfrei, eine Notbetreuung findet nicht statt.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, herzliche Grüße


André Decker



Information Einführung Lollitest Homepa
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Die Regelungen der Bundesnotbremse haben auch Auswirkungen auf die Benutzung von Bussen und Bahnen. Alle Kinder der Verbundschule, die mit Bussen oder Bahnen zur Schule kommen, müssen ab sofort eine Maske des Standards FFP2 oder KN95/N95 tragen. Eine Beförderung kann sonst verwehrt werden bzw. bei Verstößen wird ein Bußgeld von 150 Euro fällig.


Diese Regelung gilt ab sofort! Bitte geben Sie Ihrem Kind entsprechende Masken mit.

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,


die verbindliche Bundesnotbremse tritt ab morgen in Kraft. Der Schulbetrieb findet aufgrund der angespannten Pandemielagegrundsätzlich bis auf Weiteres nur im Wechselunterricht statt. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 ist Präsenzunterricht untersagt.

Für den konkreten Schulbetrieb (Wechselunterricht/Distanzunterricht) vor Ort entscheidend ist, welcher Inzidenzwert in dem Kreis des Schulstandortes festgestellt wurde. Die Umstellung vom Wechselunterricht auf den Distanzunterricht findet statt, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 überschreitet. Die „Notbremse“ tritt dann am übernächsten Tag in Kraft.


Was bedeutet die „Notbremse“ für die Verbundschule?

Wenn im Rhein-Sieg-Kreis an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz über 165 liegt, tritt am übernächsten Tag die Notbremse in Kraft, die Verbundschule würde schließen und auf Distanzunterricht umstellen.


Gibt es Ausnahmen davon?

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse werden auch bei einer Inzidenz von über 165 im Wechselmodell beschult. Auch eine Notbetreuung findet dann weiterhin statt. Ausnahmen gibt es auch für andere Förderschultypen, aber nicht für unseren!


Gibt es Neuerungen bei Testungen in der Schule?

Die Testpflicht und die Abläufe bleiben gleich. Aber es wird bald ein neues Testverfahren an Grund- und Förderschulen geben, welches kindgerechter und einfacher anzuwenden ist. Solche Pooltests („Lolli-Tests“) sollen zeitnah eingeführt werden.


Was bedeutet dies alles für die nächste Woche?

In der nächsten Woche findet an der Verbundschule weiterhin Präsenzunterricht im Wechselmodell statt. Der Wert im Rhein-Sieg-Kreis liegt unterhalb der 165-Marke. Aufgrund der Quarantäne von einigen Lehrerinnen und Lehrern wird es aber ein eingeschränkteres Angebot als bisher geben. Die Klassenlehrerinnen und Lehrer werden Sie zeitnah informieren.


Herzliche Grüße und weiterhin viel Kraft



André Decker

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