Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,

ich hoffe, Sie konnten die Feiertage mit Ihrer Familie trotz der allgemeinen Situation einigermaßen genießen. Leider hält uns die Pandemie auch nach Ostern in Atem.


Distanzunterricht in der Woche nach den Osterferien Insbesondere vor dem Hintergrund der nach dem Osterfest weiterhin unsicheren Infektionslage hat die Landesregierung entschieden, dass der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie der Sekundarstufe ab Montag, den 12. April 2021, eine Woche lang ausschließlich als Distanzunterricht stattfinden wird. Präsenzunterricht für alle Abschlussklassen Ausgenommen hiervon bleiben ausdrücklich alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten können.

Was bedeutet dies für die Verbundschule?

Alle Klassen werden in der kommenden Woche zu Hause im Distanzlernen unterrichtet! Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer werden sich zeitnah mit Ihnen bzw. Ihren Kindern diesbezüglich in Verbindung setzen. Ausnahme bilden die Abschlussschüler der Klasse 10 von Herrn Meyer. Diese werden in geteilten Gruppen in Präsenz unterrichtet. Aufgrund der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung für die Hauptschüler wird die Gruppe 1 in der kommenden Woche dreimal unterrichtet (montags, mittwochs und freitags), die Gruppe 2 dienstags und donnerstags.

Pädagogische Betreuung Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 bieten die Schulen ab dem 12. April 2021 auf Antrag der Eltern ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler an, die zuhause nicht angemessen betreut werden.

Was bedeutet dies für die Verbundschule?

Es gibt das gleiche Betreuungsangebot wie vor den Ferien. Sie müssen mir aber unbedingt zeitnah mitteilen, ob Sie das Betreuungsangebot wahrnehmen möchten. Eine kurze Mail reicht! Bitte füllen Sie das beigefügte Formular danach aus und geben es Ihrem Kind mit. Bitte beachten Sie die Infos unter „Schützen und Testen“. Auch für die Betreuungskinder gibt es in der nächsten Woche eine Testpflicht!

Schützen und Testen Für die Landesregierung ist es zentrales Anliegen, gerade in den gegenwärtig herausfordernden Zeiten Bildungschancen für unsere Schülerinnen und Schüler weitestgehend zu sichern und zugleich bestmöglichen Infektions- und Gesundheitsschutz für die Kinder und Jugendlichen, die Lehrkräfte und das weitere Personal an unseren Schulen zu gewährleisten. Deshalb erfordert die Durchführung von Präsenzunterricht weiterhin die Beachtung der strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz, die in den Schulen zur Umsetzung kommen. Parallel dazu wird es ab der kommenden Woche eine grundsätzliche Testpflicht mit wöchentlich zweimaligen Tests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben. Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbstteststeilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.


Was bedeutet dies für die Verbundschule?

Dies ist ein schwieriges und sensibles Thema für uns. Generell heißt die Aussage des Ministeriums, dass ein Kind nur in der Schule am Unterricht teilnehmen kann, wenn es an den Tests teilnimmt. Einen Widerspruch wie vor den Ferien gibt es nicht mehr. D.h. ab kommender Woche werden mit allen Kindern Coronaselbsttests zweimal in der Woche durchgeführt. Wir werden damit am Montag mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern starten. Dies gilt sowohl für die Kinder der Klasse 10 als auch der anwesenden Betreuungskinder. Eine große Herausforderung wird das Testen mit den jüngeren Schülern werden. Hier warten wir auch noch auf verbindliche Vorgaben des Ministeriums, ob in Ausnahmefällen ein Selbsttest zu Hause mit den Eltern durchgeführt werden kann. Trauen Sie dies Ihrem Kind in der Schule zunächst nicht zu, gibt es die Alternative diesen Test durch eine Teststelle (siehe oben) durchführen zu lassen und das negative Ergebnis uns zu übermitteln.

Sobald in der kommenden Woche neue Informationen vorliegen, werde ich Sie zeitnah darüber informieren.

Viel Kraft und herzliche Grüße

André Decker

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,

die Osterferien haben begonnen und ich möchte Ihnen einen ersten Ausblick für die Zeit danach geben. Das Schulministerium teilte uns mit, dass es aufgrund des derzeit absehbaren Infektionsgeschehens nach den Osterferien keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht in den Schulen geben wird. Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb bis einschließlich zum 23. April 2021 unter den bisherigen Beschränkungen stattfinden. Dies bedeutet, die ersten zwei Wochen nach den Osterferien werden wie die letzten beiden Schulwochen ablaufen. Es gibt ein Wechselbetrieb zwischen Präsenz- und Distanzunterricht mit zwei Lerngruppen pro Klasse (ein Tag Unterricht in der Schule, ein Tag Distanzlernen zu Hause + Notbetreuung für die Kinder bis einschließlich Klasse 6). Einen genauen Stundenplan für Ihr Kind werden sie Mitte/Ende der zweiten Ferienwoche bekommen. Dann ist für uns alle abzusehen, ob dieses Konzept aufgrund der Infektionslage umgesetzt werden kann.

Wenn die Schule im Wechselbetrieb wieder am Montag, den 12. April starten kann, haben an diesem Tag die folgenden Lerngruppen Unterricht:

  • Gr. 2 / Gr. B von Hr. Wollmann, Fr. Thumann-Wagner, Fr. Letulé/Hr. Port, Fr. Nentwig und Hr. Meyer

  • Gr. 1 / Gr. A von Fr. Kehren, Fr. Walpurgis, Fr. Downes, Fr. Zimmermann, Fr. Zimmer und Fr. Braun

Des Weiteren soll die Teststrategie an den Schulen nach den Osterferien ausgebaut werden. Den ersten Durchgang haben wir mit den Schülerinnen und Schülern in dieser Woche erfolgreich bewältigt. Das Ziel der Landesregierung ist es, das Angebot für alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen bereits für die Woche nach den Osterferien auf zwei Testungen zu erweitern.

Für uns alle ist das Leben mit der Pandemie sehr belastend. Das Team der Verbundschule hofft jedoch, dass die kleine Atempause, die uns die Osterferien bieten, Ihnen und euch den Raum lässt, ein wenig Erholung zu finden.

Herzliche Grüße

André Decker

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,


Sie haben bestimmt in den letzten Tagen durch die Nachrichten erfahren, dass ab heute Selbsttests für die Schüler/innen an den weiterführenden Schulen zur Verfügung stehen sollen. Gestern wurden wir vom Ministerium über das weitere Vorgehen in einer langen Mail informiert.


Grundsätzlich begrüße ich eine Teststrategie, allerdings stellt dies die Kolleginnen und Kollegen vor eine neue Herausforderung, die sie jenseits ihrer Tätigkeit als Lehrkraft zu bewältigen haben und ruft bei uns auch einige Fragen auf.


Folgend möchte ich versuchen anhand der Informationen des Ministeriums die wichtigsten Fragen zu klären.


Was ist vom Land NRW geplant?

Ab heute werden Test-Sets an die weiterführenden Schulen verschickt. Dies soll am 23. März abgeschlossen sein. Vor den Osterferien kann sich jeder Schüler ab Klasse 5 einmal freiwillig in der Schule testen lassen. Nach den Osterferien soll die Teststrategie in den Schulen ausgebaut werden.


Welche Tests kommen zum Einsatz?

Es werden sogenannte PoC-Selbsttests, also Tests zur Eigenanwendung der Firma Roche verwendet. Eine Kurzanleitung des Selbsttests finden sie auf der Seite:

https://www.roche.de/patienten-betroffene/informationen-zu-krankheiten/covid-19/sars-cov-2-rapid-antigen-test-patienten-n/


Wie sollen die Test in der Schule durchgeführt werden?

Die Testungen finden in den Klassenräumen an einem festgelegten Termin zu Beginn des Unterrichtes statt. Diesen Termin werde ich Ihnen vorher mitteilen. Vor Start des Tests desinfizieren die Schüler/innen ihre Hände. Während der Testung wird im Raum gelüftet. Die Maske darf nur während der Testung abgenommen werden. Es muss ein Abstand von mindestens 1,5 m gehalten werden. Den Test führen die Schüler/innen unter Aufsicht und Anleitung der Lehrkräfte durch. Dies soll sicherstellen, dass der Test unter Beachtung der Gebrauchsanleitung richtig durchgeführt wird und eine schnelle Information über eine mögliche Infektion vorliegt. Insbesondere jüngere Kinder sollen in geeigneter Weise durch anschauliche Erklärungen unterstützt werden. Bei der Durchführung der Testung sollen die Lehrkräfte keine Hilfestellung leisten. Die Lehrkräfte werden also keinen Abstrich bei Ihrem Kind vornehmen. Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Ebenso wirken die Lehrkräfte darauf ein, dass die Testergebnisse in der Klasse vertraulich behandelt werden. Danach wird das Test-Set von den Schülern entsorgt und die Hände desinfiziert.


Was ist, wenn der Test positiv ist?

Wenn der Test ein positives Ergebnis anzeigt, muss dies von der Lehrkraft dokumentiert werden. Ein positiver Befund ist noch keine Covid-19-Erkrankung. Es deutet aber stark auf einen Verdachtsfall hin. Das betroffene Kind muss unverzüglich in der Schule isoliert und schnellstens von Ihnen abgeholt werden. Dann müssen Sie Kontakt zu Ihrem Kinderarzt/Hausarzt aufnehmen und einen Termin für einen PCR-Test ausmachen. Bis dahin sollte sich ihr Kind in freiwillige häusliche Quarantäne begeben.


Wann darf mein Kind wieder in die Schule?

Eine Teilnahme des Kindes am Unterricht ist erst möglich, wenn ein negatives Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.


Sind die Tests verpflichtend?

Nein, die Teilnahme an den Testungen ist freiwillig. Das Land weist aber auch darauf hin, dass sie mit den Testungen ein weiteres Schutzinstrument aufbauen wollen. Damit dies seine Wirkung entfalten kann, sollten die Testungen möglichst bei allen Kindern der Schule durchgeführt werden. Sie als Eltern können Widerspruch gegen die TeilnahmeIhres Kindes an den Testungen erheben. Auf der Seite:

https://schulministerium.nrw/system/files/media/document/file/Muster_Widerspruchserkl%C3%A4rung_Deutsch.pdf

finden Sie eine Widerspruchserklärung. Diese werden wir den Schüler/innen auch austeilen. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Kind an der Testung teilnehmen soll, reichen Sie die Widersprucherklärung zeitnah bei der Klassenlehrerin/beim Klassenlehrer ein.


Ich hoffe, dass ich die ersten Fragen und Unsicherheiten von Ihnen klären konnte. Sind noch Fragen offen, bestehen noch Zweifel oder Ängste, scheuen Sie sich bitte nicht in der Schule nachzufragen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute!


Herzliche Grüße



André Decker

Aktuelles

© 2021 Bornheimer Verbundschule • Heisterbacher Straße 175 • 53332 Bornheim

Telefon: 02222 - 99 45 82 • Fax: 02222 - 99 45 84